NewsSeitenblicke

Blick-Kontakt Orthoptik

Malerei Wieser - banner content
Beautyfarm - banner content
Auto und Motorwelt Kropiunug & Puff - banner content
Elektrotechnik Make - banner content

Die Augen sind der Spiegel unserer Seele und das Sinnesorgan, mit dem wir ca. 80% aller Informationen der Umwelt aufnehmen.

PC-Arbeitsplatz, Handy, künstliches Licht sind nur einige Faktoren, die unseren Augen mehr abverlangen als ihnen guttut.

Um sich möglichst lange auf seine beiden Augen verlassen zu können, sollten einige Punkte beachtet werden:

Das Sehvermögen entwickelt sich bis zum ca. 10. Lebensjahr. Augenärztliche und orthoptische Untersuchungen sollten deshalb bereits bei Kleinkindern durchgeführt werden, um Fehlsichtigkeiten und Schielen rechtzeitig zu erkennen und bei Bedarf therapieren zu können, um so Folgeschäden wie eine Amblyopie (Schwachsichtigkeit) zu vermeiden.

Um der zunehmenden Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Jugendlichen entgegenzuwirken, sind neben dem möglichst geringen Gebrauch von Handy und PC in der Freizeit auch der Aufenthalt im Freien und Sport zu empfehlen. Regelmäßige Pausen bei längerer Arbeit am PC und Tablet, zwischendurch den Blick in die Ferne schweifen lassen und bewusstes Blinzeln sind ebenso hilfreich. Wenn die Kurzsichtigkeit trotzdem rasch zunimmt, gibt es seit kurzem zwei neue Therapieansätze (DeFocus-Brillengläser bzw. die Atropin-Augentropftherapie) um eine Verlangsamung der Myopie-Progression zu erreichen.

Eine große Belastung für unsere Augen stellen Bildschirmarbeitsplätze dar. Augenbrennen, Flimmern und Kopfschmerzen können die Folge dieser visuellen Überanstrengung sein. Auch hier bringen Pausen, der Wechsel von Nah- und Fernsicht und Entspannungsübungen meist eine Linderung der Beschwerden.

Mit zunehmendem Lebensalter kommt es bei vielen Menschen zum Eintrüben der Augenlinse (Katarakt), zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom) und zu Veränderungen der Stelle des schärfsten Sehens (Macula-Degeneration).

Eine gesunde Lebensweise, frische und vitaminreiche Ernährung, Sport und eine optimale Beleuchtung (Tageslichtlampen) können viele dieser Beschwerden im Vorfeld verhindern bzw. deren Auftreten verzögern.

Da jeder Mensch anders ist und kein Augenpaar dem anderen gleicht, sind eine individuelle Beratung und gegebenenfalls Therapie notwendig, um bestmögliche Voraussetzungen für eine klare Sicht bis ins hohe Alter zu erreichen.

Durch orthoptisches Visualtraining bei Überanstrengung nach Computerarbeit, Sehresttraining bei Macula-Degenerationen und Explorationstraining bei Gesichtsfeldausfällen nach Schlaganfällen kann Betroffenen der Alltag erleichtert werden, sodass das Sehen wieder Spaß macht.

Beruf der OrthoptistInnen (Quelle: orthoptik.austria)

Orthoptistinnen und Orthoptisten sind Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Erkennung und Behandlung von funktionellen Erkrankungen der Augen und ihrer Folgen. Orthoptistinnen und Orthoptisten behandeln Personen aller Altersstufen mit Seh- und Wahrnehmungsdefiziten und können die Qualität des Sehvermögens (die Funktion der Augen) auch ohne aufwendige Geräte feststellen. Der gesetzlich anerkannte medizinische Beruf gehört zur Gruppe der gehobenen medizinisch-technischen Dienste.

Die Orthoptik ist ein Spezialgebiet in der Augenheilkunde und befasst sich mit der Zusammenarbeit der Augen.  Orthoptistinnen und Orthoptisten betreuen Menschen mit Schielen, Sehstörungen, Schwachsichtigkeit, Augenbewegungsstörungen, Augenzittern und Sehbehinderung.

Die augenärztliche Untersuchung gibt Aufschluss über den organischen Zustand der Augen, aber nicht immer über die Qualität des Sehvermögens. Besonders bei Menschen mit besonderen Bedürfnissen und mit dementiellen Erkrankungen, sowie bei Personen nach Hirnschädigungen (z.B. nach Schlaganfall) korreliert der Augenbefund nicht immer mit dem Sehvermögen.

Orthoptistinnen und Orthoptisten können als speziell ausgebildete Fachkräfte die Sehfunktionen auch bei Personen mit verminderter Aufmerksamkeit und/oder Sprachbehinderungen untersuchen und behandeln.

Der Beruf erfordert hohe, spezifische Kenntnisse rund um das Auge und die Fähigkeit, individuell und persönlich auf Patientinnen und Patienten zu- und einzugehen, auch technisches Verständnis ist von Vorteil.

Verfasst von:

Barbara Beyweiß
Ossiacherzeile 7-9
9500 Villach
Tel: +43 670 / 652 1347
E-Mail: augen@blick-kontakt.at
Website: blick-kontakt.at

Fotos: Stockfotos von Pixabay und Pexels

Verwandte Artikel

Back to top button