In Richtung Ironman Austria © Emanuel Sabitzer
In Richtung Ironman Austria © Emanuel Sabitzer
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4 Monate!

Am Weg! Befinde sich Emanuel Sabitzer. In Richtung Ironman Austria, welcher am 07.07.2019 dieses Jahrs über die Bühne geht. Kein flacher Weg! Viele Steine im weg! Kurvenreich, manchmal absturzgefährdet, schreitet Sabitzer voran!

Die ersten Sonnenstrahlen streifen die Haut. Frühling! Seine winterliche Homebase, die Kärnten Therme in Villach, sieht Emanuel nicht mehr alltäglich. Zumindest die langen Sonntagsläufe bestreitet er Outdoor. Die Schienbein-Problematik bekommt Sabitzer langsam in den Griff. Gut 8 Wochen sind vergangen, seine Problemchen mittlerweile kleiner. Vermehrten Outdoor- Läufen sei Dank!

4 Stunden! Am Stück! Sitzt Emanuel Sabitzer fast jeden Samstag am Ergometer, im Fitnessstudio der Therme.

In Richtung Ironman Austria © Emanuel Sabitzer
In Richtung Ironman Austria © Emanuel Sabitzer

Für Rennradrunden ist es doch noch zu kalt. Zumindest für lange Runden. Außerdem, Emanuel gesteht, gefällt es ihm auch drinnen sehr gut. Kein Verkehr, keine Autofahrer, die ständig Radfahrer anpöbeln.

Kopf aus Musik an. Gut 125 Kilometer später, Musik aus, Dusche an! Immer wieder Samstags.

Dienstags und Freitags sind seine Schwimmtage. Dies ist mit Abstand die eine Sportart, die Emanuel Sabitzer am längsten im Schwimmbecken der Kärnten Therme absolvieren werden. Obwohl! Es gibt nichts schöneres, also Anfang Mai, mit Neopren bekleidet ins kühle Nass des Faakersee zu springen!

Es wird Zeit! Geduld war noch nie seine Stärke.

Kurzzeitig stand die Überlegung im Raum, sich in der Kärnten Therme häuslich niederzulassen. Nachdem keine steuerlichen Vorteile eines Zweitwohnsitzes im Raum standen, hat Sabitzer diese Idee wieder verworfen. Außerdem wusste er auch nicht, wie er den Thermenleiter, Herrn Thomas Leiter, von seinem Vorhaben überzeugen sollte!

Regungslos!

Mit dem Türgriff in der Hand „fällt“ Emanuel Sabitzer ins Wohnzimmer, die Sporttasche zieht er hinter sich her. Legt sich nieder! Auf den Boden! Er ist fertig, bereit die Augen zu schließen. Wenigstens für ein paar Stunden.

Alltäglicher Wahnsinn. Nach Arbeitsstress, Termindruck und hohem Trainingspensum fällt er, sprichwörtlich, jeden Tag ins Bett. Dieses Gefühl, eines nicht enden wollenden Tages“ begleitet ihn fast ständig. Montage fühlen sich nach Freitagen an, Morgenstunden fühlen sich nach Mitternacht an. Oftmals hat Emanuel Sabitzer das Gefühl, sein Körper kommt dem Allem nicht mehr nach.

Dennoch! Emanuel liebt es! Er hat es sich so ausgesucht, er wusste, dass es nicht einfach wird!

Denn: Wäre es einfach, würde es jeder machen! Er wollte nie „jeder“ sein, daher steht er jeden morgen voll motiviert, wenn am ersten Anblick auch nicht erkennbar, auf und starte in einen neuen, spannenden Tag!

In Richtung Ironman Austria © Emanuel Sabitzer

Zeitmanagement!

Sein täglicher Begleiter, sein Trainingsplan. Seine Kummernummer, seine Trainerin, Elisabeth Niedereder vom Tristyle Studio aus Wien. Nach gut 5 Monaten gemeinsamer Trainingssteuerung ist eine solide Vertrauensbasis erschaffen. Egal welche Wehwehchen ihn plagen, Lissi (seine Trainerin) muss herhalten. Gibt Emanuel Sabitzer Tipps, plant seine Trainingstage um, passt Umfänge an und motiviert ihn zwischendurch wieder mal. Oder aber, sie bremst ihn ein. Wenn er wieder mal zu viel, in zu kurzer Zeit will! Fakt ist, er hört auf sie. Bedingungslos!

Unter Berücksichtigung seiner Dienstreisen und Termine, wird sein Trainingsplan erstellt. Der Rest, ist Einteilungssache. Nicht immer ganz so einfach, jedoch wird Emanuel immer besser darin. Mittlerweile ist das beinahe alltäglich Training fixer Bestandteil seines Tages. Es gehört einfach schon dazu.

Noch ziemlich genau 4 Monate werde er genau so weitermachen. Sein Ziel ist erreicht, wenn er beim Ironman über die Ziellinie lauft. Um optimal vorbereitet in den Sommer zu starten, steht Mitte April ein Trainingslager in Zadar, Kroatien an. Samt Tristyle Team und seinem Coach!